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14.10.2018
Ringen

Ein Spitzenkampf, der den Namen verdient hat

KG Baienfurt/Ravensburg/Vogt – SG Weilimdorf  17:12

Ringen Oberliga: der ungeschlagene Tabellenführer aus Baienfurt trifft auf den Tabellenzweiten aus Weilimdorf – das klingt auf dem Papier erstmal nach einem Spitzenkampf. Was dann noch dazukommt sind knapp 600 Zuschauer, eine super Stimmung in der Halle, zwei ausgeglichene Mannschaften, die sich Paroli bieten und eine Entscheidung erst im letzten Kampf!

Dabei waren die Ambitionen der Weilimdorfer an diesem Abend eher bescheiden. Baienfurt hatte nach den Vizemeisterschaften in den vergangenen Jahren als Saisonziel den Meistertitel und den Aufstieg in die Regionalliga ausgegeben und sich entsprechend mit Hochkarätern im Kader verstärkt. Umso höher ist die Leistung der Weilimdorfer einzuschätzen, die trotz dem Ausfall einiger Leistungsträger, fünf von zehn Kämpfe für sich entscheiden konnten und sich erst im letzten Kampf geschlagen geben mussten.

Die SGW kam gut in den Kampf und konnte durch Paul Heiderich, der auch bereits für den Gastgeber auf der Matte stand, in Führung gehen. Gegen Moritz Buck gelang ein 2:0-Punktsieg.

Der Kampf im Schwergewicht für den Weilimdorfer Max Hubl eine ziemliche Herausforderung: gegen den WM-Medaillengewinner Jan Zirn war die Devise erstmal wenig Punkte abzugeben. Dies gelang ihm dann im Verlauf des Kampfes immer besser und er verteidigte ein 0:3.

Durch Bantamgewichtler Catalin Vitel gelang den Weilimdorfer Gästen direkt die erneute Führung. Gegen den starken Magomed Makaev holte er sich einen 2:8-Punktsieg zum 4:3-Zwischenstand aus Weilimdorfer Sicht.

Doch nach dem Halbschwergewichtskampf musst man die Führung erneut abgeben. Markus Laible stellte sich nach dem Ausfall von Hikmet Akyol in den Dienst der Mannschaft, war gegen Timofei Xenidis aber chancenlos und verlor durch technische Überlegenheit.

Einen starken Kampf zeigte Feim Gashi gegen Patryk Dworczyk, allerdings konnte der Weilimdorfer eine Punktniederlage nicht verhindern, die mit 8:2 allerdings etwas zu hoch ausfiel.

Mit einem 9:4-Rückstand startete die SGW nun die Aufholjagd. Lucas Lazogianis hatte es mit dem Ex-Weilimdorfer Roman Berko zu tun, den er über weite Strecken dominieren konnte. Mit der letzten Griffaktion machte er dann den 5:1-Punktsieg perfekt.

Ebenso souverän bezwang Dara Nisi den Baienfurter Lukas Buck mit 7:4 nach Punkten. Somit waren die Weilimdorfer wieder bis auf einen Punkt dran.

Und Mark Bühler setzte noch einen drauf: nachdem die Gastgeber ihm im Vorfeld der Begegnung noch beschränkte technische Möglichkeiten attestierten, besiegte er sein Gegenüber Marcel Bolduan durch TECHNISCHE Überlegenheit! Die SGW plötzlich 12:9 in Führung.

Kevin Schnepf konnte auf Weilimdorfer Seite leider nicht zum Einsatz kommen, daher vertrat ihn Michael Wilson, der seinen ersten Saisonkampf machte. Allerdings schaffte er das Gewichtslimit von 75kg nicht, daher gingen die Punkte an Kevin Henkel.

Die SGW trotzdem noch mit der Minimalchance auf einen Sieg bzw. ein Unentschieden, doch Routinier Tomasz Kierpiec hatte es in Benedikt Rebholz mit einem erfahrenen Bundesliga-Ringer zu tun, den er an diesem Abend nicht besiegen konnte.

Am Ende musste man sich mit 17:12 geschlagen geben und kann auf die gezeigte Leistung trotzdem mehr als Stolz sein.

Am kommenden Wochenende empfängt die SGW II die KG Schorndorf II/Königsbronn in der Lindenbachhalle, Kampfbeginn ist am 20.Oktober um 18 Uhr. Im Anschluss kommt es zum Duell der SGW I gegen den ASV Nendingen.